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Benzinpreise werden für Unternehmer zur Bedrohung

Pressemeldung vom 22.02.2011

Benzinpreise werden für Unternehmer zur Bedrohung

NEUSTADT. Der Bund der Selbständigen Rheinland-Pfalz und Saarland fordert die Bundesregierung auf sich mit den aktuellen, sehr hohen Benzinpreisen zu beschäftigen und schnelle Entscheidungen zu treffen. „Für Selbständige, kleinere und mittlere Unternehmen sind die derzeitigen Benzinpreise eine Katastrophe. Der Service direkt beim Kunden kann bei diesen Benzinpreisen kaum noch kostendeckend durchgeführt werden“, sagt die Präsidentin des Bund der Selbständigen Rheinland-Pfalz und Saarland Liliana Gatterer mit Blick auf die jüngsten Entwicklungen an Deutschlands Tankstellen.

Mit einem Preis von durchschnittlich 1,64 Euro für den Liter Super Benzin und rund 1,54 Euro für Diesel sind die Benzinpreise an einem Punkt angekommen, an dem sie eine Bedrohung für die Selbständigen sowie für die kleinen und mittleren Unternehmen darstellen. Gerade in einem Flächenland wie Rheinland-Pfalz sind Dienstleister und Handwerker auf ihr Fahrzeug angewiesen um vor Ort beim Kunden arbeiten zu können. „Natürlich wird es mit dem kalkulierten Betrag für die Anfahrt irgendwann eng wenn die Preise weiter so steigen“, beschreibt IT-Dienstleister Mario Schweder die aktuelle Situation.

„Die Bundesregierung ist in der Verantwortung, schließlich machen die Steuern einen beträchtlichen Teil des Benzinpreises aus. Es reicht nicht, wenn Politiker in Sonntagsreden von der Wichtigkeit des Mittelstandes für die deutsche Wirtschaft reden, es muss gehandelt werden. Und zwar wenn das Problem da ist, also jetzt!“, fordert Gatterer die Politiker zum Handeln auf. Der Benzinpreis bremse die Unternehmerinnen und Unternehmer deshalb, da er sich direkt im Geldbeutel bemerkbar macht. „Was sollen denn die Unternehmer tun? Nicht mehr zum Kunden fahren? Das kann ja nicht die Lösung sein“, meint Gatterer.

Der Bund der Selbständigen Rheinland-Pfalz und Saarland vertritt rund 2500 Unternehmerinnen und Unternehmer.