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Das Maß ist voll

Das Maß ist voll - BDS ist gegen Fremdenverkehrsbeitrag

Nachdem der Tourismusausschuss der Erhebung eines Fremdenverkehrsbeitrags
zugestimmt hat, meldet sich Liliana Gatterer, Präsidentin des Bundes der Selbständigen
Römerberg-Speyer(BDS) zu Wort:

„Das Maß ist voll“, sagt die Vertreterin der Gewerbetreibenden. Es könne nicht angehen,
dass, nach-dem die Quadratmeterpreise für die Sondernutzung an öffentlichen Straßen erst
erhöht wurden, die Stadt die Selbständigen einmal mehr zur Ader lassen möchte. Vor allem
auch die Art und Weise, wie sich die politisch Agierenden auf den Fremdenverkehrsbeitrag
geeinigt haben, stößt bei Gatterer auf Unverständnis: „Wir Selbständige sind von dieser
Abgabe betroffen, aber niemand aus Verwaltung und Politik hielt es bis heute für nötig, mit
uns darüber zu sprechen“, sagt die Präsidentin. „Als BDS haben wir mehrfach allen Politikern
unsere Gesprächsbereitschaft signalisiert und angeboten, mit zu arbeiten.“ Trotzdem habe
niemand den Weg zum BDS gesucht. „Um das klarzustellen: Wir sind uns unserer Verantwortung als Selbständige für unsere Heimat und die Gesellschaft sehr bewusst und stellen uns ihr. Dass aber noch nicht einmal mit uns gesprochen wird, wenn solche Entscheidungen wie die Erhebung eines Fremdenverkehrsbeitrages zu treffen sind, ist inakzeptabel.“  
 
Gatterer fordert daher, dass die Stadt den Beschluss des Tourismusausschusses aussetzt
und stattdessen in einen Dialog mit den Selbständigen tritt. „Ich rufe alle Verbände auf, sich
ebenfalls zu äußern und an einem Dialog mit der Stadt mitzuwirken. Ich bin mir sicher, dass
wir dann am Ende ein Ergebnis finden, mit dem alle leben können. Die Zeiten der „Basta-
Politik“ sind vorbei.“