Im Dialog mit SPD-Experten zur Altersvorsorge für Selbständige

2019-04-10T13:53:13+02:0013. Februar 2019|Allgemeines|

Mit den beiden Rentenexperten der SPD-Bundestagsfraktion Ralf Kapschak und Dr. Marco Rosemann trafen sich Vertreter des Bund der Selbständigen Deutschland e.V. um über die Altersvorsorge für Selbständige zu reden. Im Koalitionsvertrag haben CDU, CSU und SPD vereinbart eine Altersvorsorgepflicht für Selbständige einzuführen.

Die konkrete Ausgestaltung ist noch unklar, ein Gesetzentwurf liegt noch nicht vor. In dem über einstündigen Gespräch stellten Kapschak und Rosemann die Position der SPD dar. So spricht sich die SPD dafür aus, alle Selbständigen in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen. Die Vertreter des BDS Deutschlands sowie weiterer Verbände, die am Forderungspapier zur Altersvorsorge für Selbständige beteiligt sind, stellten ihre Sichtweise dar. Eine generelle Eingliederung der Selbständigen in die gesetzliche Rente lehnt der BDS Deutschland weiter ab. Sollte eine Altersvorsorgepflicht kommen, so muss diese die Vielfalt der Vorsorgemöglichkeiten und die Eigenverantwortung der Selbständigen berücksichtigen. Am Ende des Gespräches vereinbarten beide Seiten bei diesem wichtigen Thema im Dialog zu bleiben.