Die Investitionen in klein- und mittelständischen Betrieben treten auf der Stelle. Während der Corona-Phase wurden wenige Innovationen getätigt, auch wurden Entscheidungen über Innovationen weniger gefällt, so dass der Output nach Corona geringer ausfiel. Aufgrund der sinkenden Geschäftserwartungen in den letzten beiden Jahren, sank auch die Bereitschaft mehr Innovationen zu tätigen. Gerade klein- und mittelständische Unternehmen, für die Innovationstätigkeiten eh ein hoher finanzieller Posten darstellt, überlegen es sich Geld hierfür einzusetzen. Geld das dringend für andere Bereiche, wie z. B. Energieversorgung etc., benötigt wird.

Eine große Gefahr birgt auch der Fachkräftemangel, der sich massiv auf Unternehmen des Mittelstandes auswirkt und zunehmend innovative Betriebe ausbremst. Hier ist die Politik gefordert, um den demografischen Wandel zu meistern.

„Innovationen sind ein sehr wichtiger Bestandteil für Unternehmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, neue Felder aufzutun und die Zukunft zu sichern. Gerade die KMU’s spüren enorm die Auswirkungen der hohen Energiepreise, des Bürokratismus, des Fachkräftemangels und der absurden Steuerpolitik. Das bringt viele an den Rand der Existenz und lässt keinerlei Spielraum für notwendige Investitionen. Diese werden sozusagen immer mehr zu einem Luxusgut für eine Hand voll großer Firmen, die sich Investitionen noch leisten können. Die breite Masse an Unternehmen wird dabei abgehängt und muss sich entscheiden, ob der Wirtschaftsstandort überhaupt noch rentabel für sie ist. Es ist eine Schande, da wir mit hausgemachten politischen Problemen unsere Wirtschaft gravierend gefährden und den Mittelstand künstlich abschmelzen“, so Liliana Gatterer, Präsidentin des Bund der Selbständigen Rheinland-Pfalz & Saarland e.V.

Quelle: KfW