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Der BDS - Partner der Selbständigen

Dieselgate: Nehmt endlich die Autokonzerne in die Pflicht!


Nach Hamburg hat nun auch Stuttgart verkündet, dass es Fahrverbote für Dieselfahrzeuge geben wird. Weitere Städte denken über entsprechende Maßnahmen nach. Dies ist eine Reaktion auf die Manipulationen verschiedener Autohersteller. Betroffen sind auch viele Selbständige, die in dem Glauben ein Fahrzeug, das die angegebenen Abgaswerte einhält, ihr Dieselauto gekauft hatten. 

Neben dem Wertverlust ist vor allem die Tatsache, dass viele Handwerker und Dienstleister ihr Auto benötigen um bis zum Kunden zu fahren, ein großes Problem.
Deshalb fordert der Bund der Selbständigen Rheinland-Pfalz und Saarland e.V. flächendeckende Nachrüstungen für alle betroffenen Fahrzeuge. Dafür sollen nach Meinung des BDS die Autokonzerne haften, den Einsatz von Steuergeldern für Nachrüstungen lehnt der BDS ab.
„Die Politik muss endlich die Autokonzerne in die Pflicht nehmen. Jeder Selbständige haftet für fehlerhafte Waren und Dienstleistungen. Dieses Prinzip der Eigenverantwortung soll nun ausgerechnet bei den Autokonzernen nicht gelten, die in den vergangenen Jahren Milliarden mit manipulierten Fahrzeugen verdient haben. Das ist nicht hinzunehmen und dem rechtschaffenden Gewerbetreibenden auch nicht zu vermitteln zumal es in anderen Ländern wie der USA bereits Ausgleichszahlungen für geschädigte Käufer gab“, sagt die Präsidentin des Bund der Selbständigen Rheinland-Pfalz und Saarland e.V. Liliana Gatterer.